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Computer heute
Computer in der Berufswelt und im Alltag
Begeistert schwärmt Jill vom Physikunterricht. Jim ist erstaunt. Seit wann ist Jill von Physik begeistert? Aber Jill erzählt ihm von Versuchssimulationen und Modellen im Computer, die der Lehrer gezeigt hat. Jetzt versteht sie alles viel besser. „Gibt es so was für Englisch nicht auch?“ will Jim wissen.

In dieser Lerneinheit erfährst du:

Wozu man heute einen Computer nutzt
Hoch Runter

Zu Beginn der Computergeschichte waren Computer groß und teuer. Sie wurden in sehr speziellen Bereichen zum Rechnen eingesetzt. Heute steht ein Computer an den meisten Arbeitsplätzen. Es gibt Textverarbeitungssysteme, Filmschnittsysteme, Musikbearbeitungssysteme usw.

Computer sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Grundkenntnisse im Umgang mit Computer und Internet werden in den meisten Ausbildungen inzwischen vorausgesetzt. Denn in vielen Berufen gehört der Computer zum Alltag: Journalisten benutzen den Computer für ihre Recherchen und natürlich zum Schreiben. In der Medizin gehen winzige computergesteuerte Kameras im Körper des Menschen auf Entdeckungsreise. Ärzte können so besser erkennen, was im Körper passiert und bei Operationen bleiben den Patienten große Operationswunden erspart.

Der Computer als Schneider und Flugsimulator
Aber auch in handwerklichen Berufen findet der Computer zunehmend Einzug. Beim Schneidern und im Modedesign wird der Computer schon lange für die Gestaltung von Schnittmustern eingesetzt. Inzwischen versucht man ihn auch zum Vermessen der Kunden zu nutzen. Die jeweiligen Maße der Person werden durch ein besonderes Eingabegerät erfasst und liegen zeitgleich digital vor.

In anderen Berufsausbildungen z.B. werden computergesteuerte Simulatoren eingesetzt. Simulatoren ahmen wirkliche Bedingungen täuschend echt nach. Denn manchmal ist das Üben an den wirklichen Geräten zu teuer oder zu gefährlich. Piloten absolvieren z.B. einen Teil ihrer Ausbildung in Flugsimulatoren.

Einige Berufe sind direkt mit der Computerindustrie verbunden. Sie werden genannt, (Informationstechnologie Experten) und sind Spezialisten im IT-Bereich.
In der Hardwareproduktion arbeiten Ingenieure, die sich mit Chips und anderen Bestandteilen des Computers beschäftigen. Entwickler und Programmierer arbeiten in der Softwareproduktion. Sie entwickeln neue Computerprogramme für den Einsatz in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern.

Was man mit dem Computer in der Schule machen kann
Hoch Runter

Computer können und sollten natürlich auch als Medien zum Lernen und Lehren im Unterricht eingesetzt werden. Die Vorteile, die Computer für die Bildung bieten, werden noch gar nicht richtig genutzt.

Nicht alle Schüler lernen gleich schnell. Sie haben unterschiedliche Interessen und Lieblingsfächer. Manche begeistern sich für Dinge, die im Unterricht gar nicht vorkommen, andere fragen sich, wozu sie bestimmte Dinge lernen müssen. Indem man den Computer mit seinen vielfältigen Möglichkeiten in den Unterricht mit einbringt, kann man den verschiedenen Schülerpersönlichkeiten viel besser gerecht werden.

Schon für die jüngsten Schüler lassen sich Computer sehr gut zum Lesenlernen einsetzen. Später kann die Lesegeschwindigkeit trainiert werden. Aber auch das Verfassen und Schreiben von Texten in verschiedenen Sprachen kann durch den Einsatz von Computern und entsprechenden Anwendungen gefördert werden.

Für den Unterricht in Biologie, Chemie oder Erdkunde können z.B. mit dem Computer Versuche simuliert werden. Anschauliche Modelle, beispielsweise für den Aufbau von Organen oder Molekülen, helfen den Schülern auch schwierige Zusammenhänge zu erkennen. So können sie verschiedene Abläufe in den Naturwissenschaften besser verstehen.

Aber auch für die musischen Fächer Kunst und Musik lässt sich der Computer nutzen. Mit der entsprechenden Software lassen sich Schülerzeitung und Schulwebsite ansprechend gestalten. Andere Software lässt sich für den Musikunterricht kreativ einsetzen. Man kann Instrumente und Instrumentgruppen erklingen lassen oder Songs komponieren.

Computer in der Schule
Computer in der Schule

Im Austausch mit der ganzen Welt
Im Internet gibt es viel zu entdecken. Da gibt es die Homepages der Lieblingsstars, aber vielleicht auch die vom nahe gelegenen Jugendclub, vom Jugendclub am anderen Ende der Republik oder der Welt... Man kann sich über Schulen, Unis und Jugendeinrichtungen anderer Länder auf Internetseiten informieren.

Durch eMail und Chat kann man jedoch auch leicht Kontakt aufnehmen. Man findet Brieffreunde, kann sich regelmäßig mit Freunden und Freundinnen im Stammchat austauschen oder in Spielgemeinschaften über das Internet zusammen an einem Spiel teilnehmen.

Ebenso kann man sich Rat holen. Es gibt fast zu jedem Thema Foren oder Internetseiten, in denen bestimmte Probleme besprochen werden. Das können Probleme mit dem Computer sein, Krankheiten, aber auch Probleme mit der Familie, der Schule oder bei Hausaufgaben. Wer gut im Internet recherchieren kann, hat schnell die Nase vorn.

Was heißt barrierefrei?
Hoch Runter

Durch die Verbindung von Computer und Internet ist die Welt näher zusammen gerückt.
Damit ist nicht nur der Austausch mit Menschen aus einem anderen Land gemeint.
Auch für Menschen mit Handicap eröffnet sich durch den Computer eine neue Welt und neue Kontaktmöglichkeiten.

TIPP
Die Größe der Icons kann man am einfachsten über die Bildschirmauflösung ändern: Mit der rechten Maustaste auf die Schreibtischoberfläche klicken und in dem Fenster den Reiter „Eigenschaften“ auswählen.

Dabei können Computer nützliche Hilfen darstellen. Für manche Sehhandicaps mag es vielleicht ausreichen, die Schrift- oder Icongrößen auf dem Bildschirm entsprechend zu verändern. Aber für schwierigere Fälle müssen besondere Programme und Zugangshilfen entwickelt werden. Blinde brauchen z.B. keinen Bildschirm. Für sie wurde ein Brailledisplay entwickelt. Das ist ein Gerät, das Blindenschrift lesen und wiedergeben kann.

Damit das Brailledisplay auch funktioniert, muss man vorher einige Dinge beachten:
  • Kann mein (z.B. Windows) entsprechend angepasst werden?

  • Welche Art Software bringt mein Eingabegerät (z.B. das Brailledisplay) mit?

  • Passt alles zueinander?

Voraussetzungen für Zugangshilfen
Voraussetzungen für Zugangshilfen

Durch zugangsunterstützende Technik können auch viele Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen Computer im Alltag nutzen und damit wieder aktiver am Leben teilnehmen. Sie gewinnen ein Stück Selbstständigkeit zurück. Hier gibt es praktische Entwicklungen, z.B. ein „Blattwendegrät“ zum Umblättern oder eine „Kopfmaus“, mit der man ohne Hände eine Maus bedienen kann.
Viele Menschen können mit Hilfe von Computern und Zugangshilfen einen Arbeitsplatz finden und ihren Alltag besser bewältigen. Das ist mit „Barrierefreiheit“ oder „barrierefreie Informationstechnik“ gemeint.

Verschiedene Eingabehilfen
Verschieden Eingabehilfen

Barrierefreies Internet
Vom Internet wird immer gesagt, dass es die Menschen verbindet. Natürlich kann man im Internet viele Informationen lesen und ansehen und wenn man nicht lesen kann, besorgt man sich ein Vorlesegerät oder einen Brailledisplay. Was soll jedoch das Vorlesegerät lesen, wenn es sich um ein Bild ohne Bildunterschrift handelt? Was, wenn sich der übrige Text so sehr auf das Bild bezieht, dass er ohne das Bild kaum verständlich ist? Der Nutzer solch einer Seite stößt hier auf eine unüberwindliche Mauer. 1994 hat sich das kurz W3C genannt gegründet. Dieser Zusammenschluss von Fachleuten gibt auch Vorschläge und Regeln heraus, die Barrieren verhindern sollen. Die Bundesregierung hat inzwischen diese Regelungen ins Gesetz aufgenommen und bis zum Jahr 2005 sollen alle deutschen Internetseiten von Behörden barrierefrei sein.

Doch die Möglichkeit, Computer und Internet barrierefrei zu gestalten und wirklich an die eigenen Anforderungen und Vorlieben anzupassen, nützt allen Menschen. Wenn man selbst beeinflussen kann, ob man Informationen z.B. lieber hören, sehen oder in einer anderen Sprache bekommen will, wird es für alle einfacher zu kommunizieren.

Zusammenfassung

Jill staunt, dass inzwischen in fast allen Berufen Computer auf die unterschiedlichsten Arten eingesetzt werden. Außerdem gibt es Berufe, die direkt mit der Herstellung von Computer oder Software zu tun haben.

Ebenso vielseitig kann man Computer für den Unterricht nutzen. Das ist neu für Jim. Er findet es auch wichtig, dass die Schüler den Umgang mit Computern möglichst früh lernen.

Für Menschen mit Handicap ist der Computer ein wichtiges Hilfsmittel geworden. So kann Jill mit Eddi mailen. Der ist nämlich blind. Er hat ein besonderes Eingabegerät und darauf abgestimmte Software.

Auch das Internet sollte barrierefrei gestaltet sein, so dass alle die Informationen nutzen können.

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